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Dunkler Tigerpython Python molurus bivittatus Kuhl 1802
| Verbreitungsgebiet: |
Das Verbreitungsgebiet des Tigerpython erstreckt sich über große Teile zwischen Süd und Südostasien, sowie Sri Lanka, und aus den Ländern Indonesien, China, Kambodscha, Malaysia, Thailand, Vietnam, Laos, sowie noch auf den Inseln Java und Bali.
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| Größe: |
Die Männchen können eine Länge von etwa 5m bis 5,50m aufweisen, bleiben aber deutlich kleiner und schmaler als weibliche Tiere. Ein Weibchen kann gut und gerne über 6m lang werden und die 100 kg Marke überschreiten, aber dieses sind sicherlich die seltenen Ausnahmen |
| Alter: |
Der Dunkle Tigerpython kann über 30 Jahre alt werden, der Altersrekord soll bei 39 Jahren liegen. |
| Beschreibung: |
Der Python molurus bivittatus zählt sicherlich zu den meist gepflegten und bekanntesten Riesenschlangen, da seine Größe doch sehr beachtlich ist und er vom Wesen recht ruhig ist. Die Grundfärbung kann cremefarben bis gelblich oder bräunlich bis braunrot sein. Der Rücken und die Seiten sind mit relativ regelmäßigen großen braunen Flecken bedeckt, die bei allen Tieren immer unterschiedlich ausfallen, Sichel-Halbmond oder Hufeisenförmig. Männchen haben stärker ausgeprägte Aftersporne als Weibchen. Der Schwanz der weiblichen Exemplare ist auch deutlich breiter und dicker. Der Kopf ist deutlich vom Hals abgesetzt und auf der Oberseite mit einem Dunkelbraunen Pfeilmuster in Richtung Nasenöffnungen versehen.
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| Lebensraum: |
Der Tigerpython ist eine Bodenbewohnte Schlange. Der kurze Schwanz leistet gute Haltearbeit, ist aber zum klettern weniger geeignet.Er lebt im dichten Regenwald sowie gelegentlich in offenen Landschaftsformen mit Buschwerk und Felsformationen. Gewässer sucht der Python auch öfters mal auf, braucht aber nur bedingt die Feuchtigkeit. |
| Nahrung: |
Diese Schlange frisst Nagetiere, Hühner, Entenvögel, sowie nachweislich Schafe, kleinere Schweine, Ziegen, Wasserrehe, Wasservögel, Kücken die von Bäumen gefallen sind.Es wurde sogar einmal von einem verschlungenen Leopard berichtet. In der Terrarienhaltung fallen die angebotenen Futtertiere natürlich meißt kleiner aus wie z.B. Ratten, Hasen, Meerschweinchen oder Kaninchen. Zur Futterfrequenz ist zu sagen, dass die Größe der Schlange eine Rolle spielt. Adulte Tiere kann man alle 4 Wochen füttern, 2-3m lange Exemplare etwa alle 3 Wochen und Tiere um die 1,50 m alle 14 Tage. Für die Gesundheit der Schlange ist es wichtig sie nicht zu überfüttern, dieses führt auf längerer Sicht zu Organschäden die bis zum Tod der Schlange führen können. |
| Fortpflanzung: |
Die Fortpflanzungsperiode des Python molurus beginnt im November, die Paarungen finden dann Ende November bis Ende Februar statt. Die Trächtigkeitsdauer liegt zwischen 3 und 5 Monaten und endet mit der Eiablage. Nach etwa 60 bis 70 Tagen schlüpfen die 50 bis 65 cm langen Babyschlangen mit einem Gewicht von etwa 80 bis 150 Gramm. Ein Weibchen mit einer Länge von etwa 4m legt ungefähr 30-50 Eier. |
| Das Terrarium: |
Da es sich bei einem Tigerpython um eine der 4 größten Schlangen handelt, sollte man sich im klaren sein das diese Tiere irgendwann einen großen Platzanspruch benötigen. Für Jungtiere sind Plastik oder Glasterrarien sicher gut geeignet, später sind Halb-Zimmer bis Zimmerterrarien nötig. Es ist zu erwähnen das in einem Terrarium egal welcher Größe keine Zugluft entstehen darf, denn darauf reagieren unsere Pfleglinge sehr empfindlich. Die Mindestanforderungen zur Haltung von Riesenschlangen sind auch im Internet auf www.bna.de nachzulesen. Temperaturen von 28 -32 Grad sind völlig in Ordnung, gerne darf es unter einem lokalen Wärmepunkt auch um die 35 Grad sein. Die Luftfeuchtigkeit bekommt man durch regelmäßiges versprühen von warmen Wasser mit z.B. ( Drucksprühgeräte ) hin. Ich persönlich sprühe immer Abend kurz bevor die Beleuchtung ausgeht. Tagesluftfeuchtigkeitswerte von 65% bis 75% sind optimal. Um die Temperaturen immer kontrollieren zu können sollte ein Thermo sowie Hygrometer ( Luftfeuchtigkeitsmesser) nicht fehlen. Wie bei allen anderen Reptilien ist ein Trink-Badegefäß unbedingt notwendig, dieses kann je nach Größe der Schlange variieren. Wichtig ist es das es in kurzen regelmäßigen Abständen gereinigt wird und das die Schlange komplett im ganzen hinein passt. Versteck sowie Klettermöglichkeiten sollten in einem Terrarium ebenso selbstverständlich sein, die Äste oder wie bei mir Bambusrohre sollten etwa so dick sein wie die Schlange die das Terrarium bewohnt. Es ist auch wichtig das die Klettermöglichkeiten sicher verschraubt werden um Verletzungsgefahren vorzubeugen, deshalb sollte man auch die Terrarienhöhe auf maximal 2m beschränken. Zum Bodengrund gibt es viele verschiedene Meinungen, in meinen Terrarien kommen Buchenspäne sowie grober Dekor Mulch zum Einsatz. Zeitungspapier geht natürlich auch, ist sehr hygienisch und lässt sich schnell auswechseln, aber optisch nicht unbedingt schön. Kunstpflanzen verleihen dem Terrarium auch ein natürliches Bild und sind der Optik halber sehr zu empfehlen. |
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